Sonntag, 23. Juli 2017

fruchtig sommerliche Heideldbeer Torte mit einem Hauch von Schokolade {Experiment: vegetarische Gelatine}

09:52
Nach meinem Krankenhausaufenthalt hatte ich das dringende Bedürfnis mich wieder in die Küche zu stellen. Kein Tag später habe ich mich sofort an den Handrührer gemacht und losgelegt. Allerdings habe ich das Rezept mit der vegetarischer Gelatine von Dr. Oetker gemacht, da ich nicht wusste ob mein Freund auch ein Stück probieren möchte. Und ich war überrascht wie einfach und gut das auf Anhieb geklappt hat. 
Die Anleitung hinten auf der Verpackung war wirklich kinderleicht und ist bestimmt auf jede Torte, für die Gelatine benötigt wird, anwendbar. Ich werde definitiv so schnell keine tierische Gelatine mehr verwenden. Denn das pflanzliche Austauschmittel funktioniert wirklich hervorragend und ist keineswegs aufwendiger. 


Das tolle Rezept von suessundselig habe ich schon mal für die Arbeitskollegen von meinem Dad gemacht (allerdings mit tierischer Gelatine). Leider war die Torte so schnell weg, das ich nicht ein Stück probieren konnte. Mein Dad hat mir viel Lob seiner Kollegen mitgebracht. Da hatte ich mir, dann eingentlich schon vorgenommen die Torte bald wieder zu machen. Nach gut zwei Jahren konnte ich sie ja nun doch endlich mal Probieren.
Mein Fazit: Die Torte ist wirklich schön fruchtig und der perfekte Hinkucker für den Sommer. 


Zutaten (Backform: 26er oder 24er)

300g
Weiße Schokolade
25g
Palmin
120g
Zwieback
300g
Heidelbeeren aus dem Glas

Vegetarische Gelatine (Dr. Oetker) + 100 ml Heidelbeersaft (oder 9 Blatt Gelatine)
600g
Doppelrahmfrischkäse
200g
Schmand
125g
Zucker
1 Pck
Vanillezucker
4 EL
Zitronensaft
200g
Schlagsahne


Zubereitung

Den Springformrand auf eine leicht geölte Tortenplatte stellen. 50g der weißen Schokolade raspeln und die restliche Schokolade mit Palmin im heißen Wasserbad schmelzen. In der Zwischenzeit Zwieback in der Küchenmaschine zerkleinern. Schokolade und Zwiebackbrösel miteinander verrühren und auf die Tortenplatte geben und mit einem Löffel oder einer Palette gleichmäßig festdrücken. Die Tortenplatte für etwa eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Frischkäse, Schmand, Zucker, Vanillezucker, Zitronensaft und etwa 3 EL vom Heidelbeersaft verrühren. Wem die Farbe noch nicht kräftig genug ist, kann noch etwas Saft hinzugeben. Achtung: Nicht zu viel Saft, sonst geliert die Masse nicht mehr richtig.
Sahne steif schlagen.

GELATINE: Gelatine im kalten Wasser einweichen lassen. Heidelbeeren abtropfen lassen und den Saft beiseite stellen. Gelatine vorsichtig ausdrücken und bei schwacher Hitze auflösen. 3 EL der Frischkäsecreme zur Gelatine geben und gut verrühren. Die Heidelbeeren vorsichtig unterrühren und anschließend die Sahne unterheben.

VEGETARISCHE GELATINE: Die Beutel mit 200 ml Wasser und 100 ml Heidelbeersaft in einem kleinen Topf verrühren. Unter rühren aufsprudeln lassen. Die Gelatine in die Frischkäsecreme einrühren. Ein angleichen ist nicht nötig. Die Heidelbeeren vorsichtig unterrühren und anschließend die Sahne unterheben.

Die Creme auf dem Boden streichen und für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen. Am besten wäre es die Torte einen Tag durchziehen zu lassen. Dann entfaltet sich das Heidelbeeraroma besser und der knackige Boden lässt sich besser schneiden.
Vor dem servieren die Schokoraspeln darüber streuen.

Guten Appetit!

Mittwoch, 10. Mai 2017

Vegane Tofu-Bolognese

09:25
Da ich noch so viel Tofu über hatte, habe ich bei Pinterest in der Suche einfach mal "TOFU" eingeben. Allerdings muss ich sagen das mich nichts so wirklich angesprochen hat oder es hätte wahnsinnig viel an Vorbereitung gebraucht. Ich weiß oft ein Tag vorher nicht was ich genau essen möchte, daher fällt für mich dieses marinieren über Nacht auch weg. Außerdem habe ich mir eingebildet das Tofu am selben Tag noch zu essen. (Das hat die Suche nach einem Rezept etwas erschwert.)


Ich muss sagen das ich den Pin von Springlane erst gar nicht so wahrgenommen habe, da es doch ziemlich nach einer "normalen" Bolognese mit Hackfleisch aussah. Als ich den (eigentlich nicht zu übersehenden) Titel doch mal gelesen habe wurde ich, dann doch etwas neugierig. Zutatenliste gecheckt: "Super, hab ich alles Zuhause." Hatte zwar befürchtet das, dann dementsprechend die Zubereitung aufwendig ist oder ich wieder über Nacht das Tofu marinieren darf. (Die meisten Rezepte die mich interessieren haben entweder eine ewig lange Zutatenliste - mit Lebensmitteln von denen ich noch nie was gehört habe oder die man in einem Dorf einfach nicht bekommt. Oder die Zubereitung nimmt den ganzen Tag ein.) Doch dem ist nicht so. Also das perfekte Rezept für mich!


"Isst du jetzt etwa doch Fleisch vor mir." meinte mein Freund (etwas spottend) zu mir als er kurz nach dem ich mit dem kochen fertig war in meiner Küche stand. Die Tofu-Bolognese ist der Fleisch-Bolognese doch wirklich sehr ähnlich, den Unterschied wird man wohl immer schmecken oder sehen. Aber als Ersatz definitiv eine schöne Variante. 
(Da ich noch etwas Cashew-Parmesan über hatte habe ich mir den noch über meine Nudeln gestreut.) 


Zutaten (2 Personen)

250g
Nudeln
200g
Tofu (natur)
1 EL
Sojasauce
1 EL
Olivenöl
1 TL
Chiliflocken oder Chilipulver
¼ TL
Paprikapulver
etwas
Olivenöl
1
Zwiebel
1 Dose
Gestückte Tomaten
Kräuter, Salz, Pfeffer
eventuell passierte Tomaten

Zubereitung

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Flüssigkeit so gut es geht aus dem Tofu pressen (am besten zwischen Küchenpapier) und in eine Schüssel bröseln. Sojasoße, ein EL Olivenöl, Chiliflocken, Paprikapulver hinzugeben und gut miteinander vermengen. Die Tofubrösel auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und für etwa 40 Minuten rösten lassen.
Währenddessen Wasser mit ein wenig Salz zum kochen bringen und die Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten.
Zwiebeln schälen, in feine Würfel schneiden und mit etwas Olivenöl in einer Pfanne glasig braten. Gestückte Tomaten hinzugeben und mit Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken.

Wer möchte kann der Soße noch ein wenig Wasser oder passierte Tomaten hinzufügen.

Buon appetito!

Sonntag, 7. Mai 2017

Veganer Cashew-Parmesan-Zucchini Burger mit Avocado Creme (mit einem Rezept für die besten und fluffigsten vegane Burgerbrötchen)

09:14
Nach langer Zeit melde ich mit diesem Rezept wieder. Auf Instagram ist mein Burger super bei euch angekommen. Nach knapp einem Monat kommt jetzt endlich das Rezept online. Vorweg möchte ich sagen, dass ihr euch bitte nicht von der länge abschrecken lassen solltet. Zu den Burgern gehört eigentlich nicht viel zu, ich habe nur alles in einzelne Rezepte unterteilt.


Bei Schwatz Katz bin ich auf ein Rezept für Cashew Parmesan gestoßen und wollte unbedingt ausprobieren, ob sich dieser auch zum panieren eignet - Paniermehl kann ja jeder ;). Da so panierte Zucchini alleine auch etwas langweilig ist habe ich mir ein paar Gedanken gemacht und dieses leckere Burgerrezept ist dabei rausgekommen.


Die Avocado Creme habe ich schon mal für einen veganen Falafel-Wrap verwendet. Gefunden hatte ich das Rezept damals bei eat this, meiner Meinung nach ein Muss für jeden Burger oder Wrap. Fehlte also nur noch ein Rezept für weiche Burgerbrötchen ohne Milch und Ei, fündig bin ich bei Vorwerk geworden. Ich war zwar erst etwas skeptisch, doch sie sind genauso fluffig geworden wie die typischen Burgerbrötchen mit Milch und Ei.
Zu meinem Burger gab es mal wieder selbst gemachte Pommes aus dem Backofen, das Rezept findet ihr auch auf meinem Blog.


Die Besten Veganen Burgerbrötchen

Zutaten

250g Wasser
75g Olivenöl
20g Zucker
1 Würfel Frischhefe
500g Mehl
1 TL Salz


Zubereitung

Alle Zutaten ca. 10 Minuten miteinander verkneten. Anschließend bei Raumtemperatur eine Stunde gehen lassen.
Den Teig in 8-10 oder in die gewünschte Größe teilen und rund wirken. Die Teiglinge nochmals eine Stunde gehen lassen und bei 180°C Umluft etwa 10-15 Minuten backen lassen.
Wer möchte kann vor dem backen die Teiglinge mit etwas Sojamilch bestreichen und mit Sesam bestreuen.


Cashew Parmesan

Zutaten

100g Cashew Kerne
2 ½ TL Kräutersalz
5 EL Hefeflocken

Zubereitung

Alle Zutaten zusammen in der Küchenmaschine zerkleinern und abschmecken.


Panierte Parmesan-Zucchini 

Zutaten

1 Zucchini
1 Tasse Sojamilch
½ Tasse Mehl
Cashew Parmesan

Zubereitung

Zucchini in Scheiben schneiden.
Entweder Mehl und Sojamilch mischen oder erst in Mehl wenden und anschließend in die Sojamilch tauchen. Dann die Zucchini im Cashew Parmesan wenden und braten.


Avocado Creme

Zutaten

1 Avocado
4 EL Sojajoghurt
½ TL Salz
1 ½ TL Schwarzer Pfeffer


Zubereitung

Alles zusammen mit einer Gabel zu einer einheitlichen Masse zerdrücken.


Burger

Zutaten

• Burgerbrötchen
• Avocado Creme
• Rucola
• Zucchini
• ein paar Tropfen frisch gepresster Zitronensaft
• Tomaten

Guten Appetit!

Sonntag, 9. April 2017

österliche Aprikosen-Mürbeteigblümchen mit einer Pudding Sahne Füllung

11:40
In der Schule hatten wir die Aufgabe bekommen etwas österliches aus Mürbteig zu machen. Begeistert war ich nicht wirklich. Ich bin einfach kein Mürbeteig- oder Keksfan. Aber trotzdem finde ich das das Ergebnis sich definitiv zeigen lassen kann.



Drei Schulstunden hatten wir Zeit uns etwas auszudenken oder uns im Internet inspirieren zu lassen. Im Gegensatz zu den meisten anderen fand ich es, aber etwas zu langweilig einfach nur etwas in Hasen-, Ei- oder Blumenform auszustechen. Ich wollte unbedingt etwas mit einer Füllung haben.
Auf Pinterest hatte ich Blätterteigblumen gefunden mit einer Lemon Curd Füllung gefunden. Die Blumenform fand ich richtig gut. Doch ich wollte unbedingt eine Aprikose in der Mitte haben das hat, dann mehr diesen Blumeneffekt. 



Hab mich, dann weiter auf die Suche nach einer Puddingfüllung gemacht. Bin dann auf einen Blechkuchen gestoßen mit einer Orangenpuddingschicht gestoßen mit einer Sahneschicht drüber. Statt Orangenpudding habe ich einen Multivitaminpudding gewählt und schon war der Plan fertig.



Eine Woche später gings, dann los. Lief, aber leider nicht ganz reibungslos ab wie ich mir das gewünscht hätte. Die Blumenausstecher waren zu klein, da die Lehrer keine größere bekommen haben. Die Sahne ist geflockt und statt drei Schulstunden hatten wir nur zwei Zeit um den Teig zu machen und die Mürbeteiggebäcke fertig zu stellen. Eine Eins ist es zum Glück trotzdem geworden.




Zwei Tage später habe ich beim Bummeln, durch Zufall. Ausstecher in der richtigen Größe gefunden. Zuhause habe ich mich dann sofort an die Arbeit gemacht  und das Ergebnis ist einfach genauso geworden wie ich mir das ganze vorgestellt habe.
Aus den Aprikosenresten habe ich, dann eine Aprikosen-Chia-Marmelade gemacht um die Reste nicht einfach wegzuwerfen.




Zutaten

Mürbeteig
500g Mehl
333g Butter
167g Zucker
1 Ei
eine Prise Salz
Vanille- und Zitronenaroma
Füllung
1 Pck Vanillepuddingpulver
150ml Wasser
200ml Multivitamin- oder Orangensaft
2 Dosen Aprikosen
Sahne
Puderzucker

Zubereitung
Den Puderzucker mit Butter, Salz und den Aromen glatt arbeiten. Anschließend das Ei unterarbeiten. Das Mehl sieben und nach und nach kurz unterkneten. Hierbei gilt das der Teig nicht zu lange geknetet werden sollte, da er sonst brandig wird. Da Puderzucker sich schnell auflöst kann der Teig eigentlich sofort verarbeitet werden. Wer will kann ihn trotzdem für ein paar Minuten kalt stellen.
Den Teig in der gewünschten Dicke ausrollen, mit einem Blumenausstecher (etwa 9cm Durchmesser) ausstechen und ein Minimuffinblech damit auslegen. Die Blumen bei 180°C goldbraun backen.
Für den Pudding das Pulver mit 5 EL Saft vermengen. Wasser mit dem restlichen Saft kurz aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und das Pulvergemisch unterrühren, bis es eine puddingartige Konsistenz erreicht hat.
Mit einem Esslöffel in die Mulden geben. Aprikosen abtropfen und die Blumen auskühlen lassen.
Die Sahne steif schlagen und mit einem Dressierbeutel in die Mulden geben. Die Blumen mit Puderzucker bestäuben. Die Aprikosen mit einem runden Ausstecher (Durchmesser 3cm) ausstechen und auf die Blumen legen.

Frohe Ostern!

Freitag, 24. März 2017

Limetten-Quark-Kuchen

03:11
Als ich das Navi einer Freundin ausgeliehen habe, gab es als Dankeschön einen Kuchen. War Anfangs etwas ratlos, was ich backen soll, da der Kuchen nicht total süß sein durfte. Also genau die Kuchen die ich gerne esse fallen da schon mal weg. Genauso ratlos wäre ich wahrscheinlich auch durch München gefahren ohne Navi. 




Da ich noch so viele Limetten Zuhause hatte habe ich mich auf die Suche nach einem Limettenkuchen oder einer Torte gemacht. Bin auch relativ schnell fündig geworden bei Sweet Pie, ich war begeistert, weil man nicht viel dazu braucht und einfach kinderleicht ist. Allerdings habe ich mit noch mehr Zucker und noch mehr Limettensaft abgeschmeckt. 






Zutaten (Springform 20cm)

• 60gButter
• 100gVollkorn-Butterkekse
• 500gQuark
Saft einer halben bis ganzen Limette
• 200gFrischkäse
• 32gZucker
Vanille aus der Mühle
Schlagsahne
• eineLimette für die Deko


Zubereitung

Kekse zerbröseln und die Butter in der Mikrowelle schmelzen. Die Butter und die Kekse vermengen und in eine mit Backpapier ausgelegte Kuchenform drücken. Die Form in den Kühlschrank stellen.
In der Zwischenzeit den Quark, Frischkäse Limettensaft und Zucker vermischen und mit Vanillemark oder Vanille aus der Mühle abschmecken.
Die Creme auf dem Boden verstreichen und für zwei Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Den Kuchen aus der Form schneiden und mit Sahne und Limettenstücken ganieren.

Guten Appetit!

Sonntag, 12. März 2017

(Vegane) Türkische Pizza

08:43
Als ich letztens auf der Suche war nach ein paar veganen Rezepten, weil ich mich ein Monat komplett vegan ernähren wollte, bin ich auf ein Rezept für Lahmacun gestoßen. Statt Hackfleisch wurden Reiswaffeln verwendet. Den veganen Monat habe ich zwar aufgegeben, weil mein Körper Probleme wegen der Umstellung gemacht hat, aber ein veganes Rezept wollte ich dennoch unbedingt noch probieren. Hab mein Lieblingsrezept für Lahmacun rausgesucht und das Hackfleisch durch die Reiswaffeln ersetzt. 



Diesmal gab es ein paar Tester mehr, da am nächsten Tag noch zwei Freundinnen zu Besuch gekommen sind. Niemanden ist das fehlende Fleisch abgegangen. (Hätte ich es nicht gesagt, wäre es wahrscheinlich auch niemanden aufgefallen.) Ich fand das die türkische Pizza am zweiten Tag sogar noch viel besser geschmeckt hatte, wahrscheinlich weil die Zutaten vom Belag noch schön durchziehen konnten. Das nächste mal bereite ich die Masse einfach einen Abend vorher zu und lass sie nicht nur eine Stunde ziehen. Eine viertel Stunde ist das Minimum. 



Für die, die trotzdem nicht auf ihr Fleisch verzichten können / wollen, ergänze ich die Zutaten natürliche gerne im Rezept. ;)


Zutaten

Für den Teig
500g
Weizenmehl (Type 405)
1 Pck
Trockenhefe
1 TL
Zucker
1 TL
Salz
3 EL
Olivenöl
250ml
Wasser
Für die vegane Variante
100g
Reiswaffeln
270g
Wasser
90g
Olivenöl.
Für die Variante mit Hackfleisch
400g
Rinderhackfleisch
100g
Olivenöl
Die restlichen Zutaten für den Belag
500g
Spitzpaprikas
2
Zwiebeln
2 TL
Salz
• 200g
Gestückte Tomaten
1 ½ EL
Tomaten- oder Paprikamark
1 Bund
Petersilie
½ – 1 TL
Roter Pfeffer
½ – 1 TL
Harrisa
2 TL
Paprikapulver

Zubereitung

Die Zutaten für den Teig in die Küchenmaschine geben und etwa 10 Minuten kneten lassen. Wenn der Teig schön geschmeidig ist und nicht klebt wird er mit etwas Olivenöl eingerieben. Der Teig sollte nun ca. eine Stunde gehen.
In der Zwischenzeit kann der Belag hergestellt werden. Für die vegane Variante Reiswaffeln grob zerbröseln, mit kochendem Wasser übergießen und das Olivenöl hinzugeben. Mit einer Gabel die Masse zerdrücken und etwa eine viertel Stunde quellen lassen.
Zwiebeln und Paprika in feine Würfel schneiden. Die Petersilie fein hacken.
Alle Zutaten für den Belag in einer Schüssel mit den Reiswaffeln oder dem Hackfleisch gut vermengen. (Die vegane Variante am besten über Nacht oder mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen.)
Den Teig in ca. 80g schwere Teile teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Anschließend eine kleine Kelle voll Belag auf dem Teig verteilen.

Die türkische Pizza könnt ihr nacheinander entweder für ca. 5 Minuten bei 240°C Ober- und Unterhitze im Backofen backen oder ihr backt sie in einer Pfanne auf mittlerer Hitze. Die Pfanne solltet ihr dann mit einem Deckel verschließen. Wenn die türkische Pizza unten braun wird ist sie fertig. Wer die Pizza aufrollen will sollte diese in einem Kuchenbehälter stapeln oder etwas ähnlichem, sie sollte auf jeden Fall sofort nach dem backen abgedeckt werden.

Afiyet olsun!



Dienstag, 28. Februar 2017

Rote Beete Spätzle mit Limetten-Parmesan-Butter

09:08
Als ich letztens in einer Zeitschrift geblättert habe bin ich auf Rote Beete Ravioli gestoßen. Diese wollte ich unbedingt mal ausprobieren. Doch eine Nudelmaschine habe ich leider nicht, also dachte ich mir, dass es doch auch was einfacheres geben muss wie z.B. Spätzle. Also habe ich mich auf die Suche gemacht und bin bei Gaumenpoesie fündig geworden. Ich finde diese knallige Farbe lässt die Spätzle sehr ansprechend wirken und ist mal was anderes als normale Käsespätzle. 



Im Rezept wurden die Spätzle mit geriebenen Bergkäse und Kren angerichtet. Dies hab ich am nächsten Tag ausprobiert. Da noch ein paar Spätzle übrig geblieben sind. Das war auch sehr lecker. Kann ich nur jedem ans Herz legen dies auch mal auszuprobieren.


Zutaten

Für die Spätzle
400g
Mehl
300g
Rote Beete (vorgegart)
150g
Rote Beete Saft
2
Eier
eine Prise
Salz
eine Prise
Pfeffer
eine Prise
Muskatnuss




Für die Limetten-Parmesan-Butter
2
Schalotten
250g
Weiche Butter
4 EL
Olivenöl
1
Bio Zitrone
1
Bio Limette
80g
Parmesan
Salz und Pfeffer


Rucola und Parmesan



Zubereitung


Zuerst die Rote Beete pürieren. Die restlichen Zutaten zum Püree hinzugeben und gut miteinander vermengen, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Reichlich Wasser zum kochen bringen.
In der Zwischenzeit wird die Limetten-Parmesan-Butter angerührt. Die Limetten- und Zitronenschale frein abraspeln und zur weichen Butter geben. Schalotte in feine Würfel schneiden und ebenfalls zu der Butter geben. Olivenöl, den Saft einer ganzen Limette und den geriebenen Parmesan hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Während die Spätzle im Salzwasser kochen, kann eine Pfanne mit der Butter schon mal erwärmt werden. Den Spätzleteig mit einer Spätzlereibe oder einer Spätzlepresse ins Wasser gleiten lassen. Ersatzweise kann auch der Teig durch ein groblöchriges Sieb portionsweise ins kochende Wasser geben.
Fertig sind die Spätzle wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen. Diese können nach und nach mit einer Schaumkelle aus dem Wasser gehoben werden.
Die Spätzle mit etwas Butter, Rucola und gehobelten Parmesan servieren.


Guten Appetit!



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